STADLER Erkner Triathlon 2.0


Der zweite Stadler Erkner Triathlon hat am vergangenen Wochenende unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Bei grandiosem Wetter waren mehr als 1.300 Athleten in den verschiedenen Distanzen registriert.

Bereits am Samstag ging es bei den Kids im Swim&Run hoch her. Die Teilnehmerzahl bei den Swim/Run Wettbewerben für die bis 15 Jährigen hatte sich mehr als verdoppelt. Durch die Stichtags- vs. Jahrgangsregelung kam es kurzfristig zu Umgruppierungen vor dem Start. In der Gruppe B wurde durch einige Teilnehmer abgekürzt und es kam zu erheblichen Verwirrungen bei der Wertung. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle bei allen Betroffenen und werden für die Zukunft (gerade bei den kleinen) Maßnahmen ergreifen, die eine korrekte Wertung sicherstellen.

Neben dem AOK Frauenlauf, der in diesem Jahr auch von vielen Walkerinnen und Nordic Walkerinnen genutzt wurde, waren ein 5 und ein 10 km Stadtlauf neu im Programm. Die letzteren waren auch gleichzeitig die Erkner Stadtmeisterschaft auf den Distanzen 5 und 10km. Auch der Bürgermeister aus Erkner Herr Pilz nahm am 5km Lauf teil, und konnte aus diese Weise bei den Anschließenden Siegerehrungen die Leistungen der Sieger exakt einordnen.

Am Sonntag wurde es dann ernst. Mehr als 1.100 gemeldete Athleten haben sich nach der Premiere für den STADLER Erkner Triathlon 2.0 angemeldet. Nachdem das Triathlon Jahr 2018 von einigen unvorhersehbaren Absagen durch Unfälle, Algen oder Wetterkapriolen geprägt war konnten im Sportzentrum Erkner bei perfekten Bedingungen alle Disziplinen durchgeführt werden.

Bei ruhigem Wasser gingen zunächst die Männer der Mitteldistanz auf die Runde, nur 3 Minuten später gefolgt von den Damen und Staffeln. Als erstes kam Ronny Zeiske aus Berlin mit 30 Minuten 30 Sekunden aus dem Wasser gefolgt von Matthias Kraatz mit 1 Sekunde Rückstand. Dirk Sander aus Wolfsburg komplettierte das Führungstrio. Bei den Damen war Lena Claußen aus Norderstedt als erste aus dem Wasser gefolgt von Kati Kiezmann und Ute Kramer aus Hattersheim a.M. .

Die schöne aber anspruchsvoll Radstrecke brachte bei den Herren einen Führungswechsel mit sich Valentin von Oy umrundete die Spreewiesen als Schnellster mit 2:37:14. Bei den Damen konnte Lena Claußen Ihren Vorsprung aus dem Wasser noch ausbauen und legte mit 3:03.11 den besten Radsplitt der Damen hin.

Auf Position eins startete Valentin von Oy in den abschließenden Halbmarathon mit 1:26:45 ließ er sich hier auch nicht mehr von Zweitplatzierten Gunnar Krummel (Berlin) die Butter vom Brot nehmen. Der „First Man out of the Water“ Ronny Zeiske mußte sich beim Laufen auch noch Dennis Schröder geschlagen geben, der sich damit den 3 Platz sicherte. Bei den Damen musste die schnellste Dame der ersten beiden Disziplinen Tribut zahlen mit der vierschnellsten Laufzeit (2:10:50) sicherte sie sich denoch den dritten Platz. Zweite wurde Manuela Böhme aus Berlin, den Sieg sicherte sich mit einer tollen Laufleistung von 1:37:47 Kati Kiezmann aus Berlin.