MOZ Report

Heute hat der Stadler Erkner Triathlon nicht nur in unserer Triathlon Gemeinde einen fetten Aufschlag gemacht. Die Märkische Oder Zeitung hat sich des Themas angenommen und mit dem Chef Organisator des STADLER Erkner Triathlons und der NIGHT of the JUMPs ein langes Interview geführt. Das Ergebnis ist heute in der Gesamtauflage zu sehen (siehe unten)

Die Anmeldung läuft nach wie vor und wir freuen uns auf alle Starter, damit die 4. Auflage des STADLER Erkner Triathlons wieder Maßstäbe setzt.

Anmeldung Hier

Reihenweise sind Sportveranstaltungen in Berlin und dem Umland für den Sommer und auch schon den Herbst aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen und Verbote abgesagt worden. Der Erkner-Stadler-Triathlon wirkt da wie ein Turm in der Brandung: Am 13. September soll die vierte Auflage über die Bühne gehen.

Der Wettkampf in der Gerhart-Hauptmann-Stadt im Landkreis Oder-Spree war schon bei seiner Premiere 2017 einer der größten Ausdauer-Dreikämpfe im Osten Deutschlands. Im vergangenen Jahr finishten 736 Triathleten, darunter 176 Frauen, sowie 75 Staffeln über die drei Distanzen. Hinzu kamen am Tag zuvor 73 Kinder und Jugendliche beim Swim & Run sowie 84 Läufer über 3,6 bis 10 Kilometer. Kai Beißer sprach mit Chef-Organisator Marko Manthey über das Festhalten an der Planung für den September und die Unterstützung durch die Stadt Erkner, aber auch über die besonderen Herausforderungen in Pandemie-Zeiten.

Herr Manthey, wie groß ist Ihr Optimismus, dass der Erkner-Triathlon tatsächlich stattfinden kann?

Wenn ich nicht daran glaube würde, hätten wir ja wie alle anderen längst abgesagt. Bis zum 31. August gilt das Verbot für sportliche Großveranstaltungen. Wenn es nicht verlängert wird, haben wir zwei Wochen Zeit, um unsere Vorbereitungen zu Ende zu bringen.

Wie ist denn der Stand?

Das Wichtigste ist: Die Stadt will! Die Signale beim jüngsten Treffen im Rathaus waren eindeutig. Auch unsere Sponsoren und alle sonstigen Partner stehen voll dahinter und sagen: „Macht!“. Wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt, wissen aber natürlich um das Risiko, dass wir quasi „All in“ gehen.

Es wird aber in jedem Fall Besonderheiten geben. Business as usual funktioniert derzeit nicht ...

Es gibt ein Hygienekonzept, eine Empfehlung der Deutschen Triathlon Union. Wir werden adaptieren, was für uns sinnvoll ist, zum Beispiel die Wechselzone im Stadion noch weitläufiger und großzügiger gestalten. Und es wird keine direkte Wettkampfbesprechung vor Ort geben. Diese erfolgt digital, so dass sie sich jeder vorher im Netz ansehen kann.

Ist dies nicht ohnehin besser und wäre auch eine Variante für Nach-Corona-Zeiten?

Ja, durchaus, vieles lässt sich so tatsächlich besser darstellen: der Streckenverlauf, der verbotene Windschattenbereich beim Radfahren, die Drei-Runden-Regelung für die Mitteldistanz – da gab es zuletzt immer wieder Missverständnisse. Und auch unsere Sponsoren können sich in einem solchen Erklär-Video besser präsentieren.

Ist auch an rollende Starts gedacht?

Gedacht ja, wir müssen aber noch mit unseren Zeitnehmern von Berlin-Timing reden, inwieweit das technisch umsetzbar ist. Und: Für mich persönlich gehört der Massenstart zum Triathlon dazu, das Reinrennen, die Wasserschlacht auf den ersten Metern, ehe man in seinen Flow kommt ...

Und der zeitliche Ablauf der Wettkämpfe?

Vielleicht kommt es zu Verschiebungen innerhalb des Wochenendes, unter Umständen werden wir einen der Wettbewerbe auf den Sonnabend legen müssen. Das hängt davon ab, ob es möglicherweise Teilnehmerbeschränkungen geben wird.